Man glaubte schon, der Spuk sei vorbei.
Das SteuergerĂ€t am betroffenen Flutlichtmast war ausgetauscht, die Technik geprĂŒft, der FuĂballgeist offiziell fĂŒr vertrieben erklĂ€rt. Drei Monate lang herrschte Ruhe auf dem Sportplatz in Barienrode. Nachts war es dunkel. So, wie es sich gehört.
Doch dann â völlig ĂŒberraschend â war es wieder da.
Ohne Vorwarnung.
Ohne App.
Ohne Passwort.
Ohne Menschen auf dem Platz.
Das Phantomlicht von Barienrode ist zurĂŒck.
In unregelmĂ€Ăigen AbstĂ€nden, zu völlig unterschiedlichen Zeiten, schaltet sich das LED-Flutlicht wieder wie aus Geisterhand ein. Mal frĂŒh am Morgen, mal spĂ€t in der Nacht â als wolle jemand da oben sagen:
đ âJungs, aufgepasst. Ich bin noch da.â
Die Technikexperten zucken mit den Schultern.
Die Nachbarn schauen aus dem Fenster.
Und im Verein stellt man sich erneut die eine groĂe Frage:
Ist Franz Beckenbauer wieder im Spiel?
Andere sprechen inzwischen offen aus, was viele lÀngst denken:
Der liebe Gott beschĂŒtzt den SC Barienrode â und lĂ€sst ihm regelmĂ€Ăig ein Licht aufgehen. đ«âœïž
Vielleicht ist es ein himmlischer Hinweis, dass FuĂball mehr ist als Technik, SteuergerĂ€te und Apps. Vielleicht wacht eine höhere FuĂballinstanz ĂŒber unseren Platz, dem SC Barienrode â und sorgt dafĂŒr, dass wir den richtigen Weg nicht aus den Augen verlieren.
Oder es ist einfach der ultimative Beweis:
đ Der FuĂball in Barienrode lebt. Und er leuchtet.
Eines ist jedenfalls sicher:
Der FuĂballgeist lĂ€sst sich nicht einfach wegtauschen. Kein Modul der Welt scheint ihn aufhalten zu können. Und solange er das Flutlicht anschaltet, nehmen wir es sportlich â mit Humor, Staunen und einem breiten Grinsen.
Denn wo Licht ist, ist Hoffnung.
Und wo Hoffnung ist, ist FuĂball.
SC Barienrode â vom Himmel beschĂŒtzt. Vom Flutlicht erleuchtet. âšâœïž
