Der Derby-Countdown läuft weiter und so langsam steigt die Temperatur rund um den SC Barienrode – auch wenn das Kalenderblatt noch etwas anderes sagt. Noch 10 Tage bis zum großen Gemeindeduell gegen SV Hildesia Diekholzen I, und diesmal stand ein Mann im Mittelpunkt, der im Derby vielleicht eine Schlüsselrolle einnehmen könnte:

Torwart Jonas Schönleber.

Während draußen oft über Tore, Torjäger und Offensivpower gesprochen wird, weiß jeder Fußballfan: Große Derbys werden oft hinten entschieden. Durch Leidenschaft. Durch Zweikämpfe. Durch Paraden in den richtigen Momenten.

Und genau darum ging es im Interview.

Wie bereitet sich ein Torwart auf die besondere Atmosphäre eines Derbys vor? Was geht einem durch den Kopf, wenn mit Hildesia eine der offensivstärksten Mannschaften der Liga wartet? Und wie würde sich ein Derby-Sieg für Blau-Weiß anfühlen?

Die Antworten gibt es natürlich im Video https://youtu.be/jKwAViIuZmE?si=58ihRnlmmzW1dzMA – aber eine Aussage ließ aufhorchen.

Denn Jonas sprach nicht von Unsicherheit, nicht von Respekt und auch nicht von Vorsicht.

Er sprach von einem Ziel.

Die Null.

Und wer Jonas kennt, weiß: Das war nicht einfach so dahingesagt.

Hildesia gehört zu den gefährlichsten Offensivreihen der Liga. Tore schießen können sie. Das haben sie oft genug bewiesen. Aber genau solche Spiele reizen Torhüter besonders. Genau dann geht es nicht mehr nur um Halten – dann geht es um Haltung.

Und zwischen den Zeilen konnte man eine klare Botschaft hören:

„Kommt ruhig. Aber an mir müsst ihr erstmal vorbei.“

Natürlich entscheidet am Ende nicht ein Spieler ein Derby. Aber wenn sich einer in jeden Ball wirft, wenn einer laut wird, antreibt und die Mannschaft nach vorne peitscht, dann ist es oft der Mann zwischen den Pfosten.

Noch 10 Tage.

📅 Sonntag, 31.05.2026
🕐 13:00 Uhr
📍 Sportplatz In den Sundern
SV Hildesia Diekholzen I – SC Barienrode I

Und während ganz langsam die Spannung steigt, scheint im Tor des SC Barienrode eine Sache bereits entschieden zu sein:

Jonas hat einen Plan.

💙🤍 Die Null steht erstmal – zumindest im Kopf. 💙🤍

Von Bernhard