Früher Start, große Namen und harte Bedingungen: Beim Neujahrs-Cup der Germania Grasdorf am 18.01.2026 in Laatzen wartete auf unsere E-Jugend ein echtes Prüfprogramm. Mit einem stark besetzten Teilnehmerfeld – darunter Germania Grasdorf (schwarz & weiß), HSC Hannover, SG Hannover 1874, TSV Isernhagen, TSV Godshorn, SV BW Neuhof, Borussia Hannover, JSG Giesen-Förste und die JSG Itzum/Barienrode – war von Beginn an klar: Hier wird niemand geschont.
Unsere Mannschaft ging ersatzgeschwächt ins Turnier. Von zehn mitgereisten Spielern waren gleich fünf sichtbar angeschlagen und nicht bei voller Belastbarkeit. Der Turnierbeginn um 9:00 Uhr – direkt mit dem ersten Spiel – machte die Aufgabe nicht leichter. Die Anfangsphase verlief entsprechend zäh, es dauerte, bis alle körperlich und mental im Turnier angekommen waren.
Die Spiele entwickelten sich schnell zu intensiven und körperbetonten Duellen. Geleitet wurden die Partien von jungen Schiedsrichtern, die viel laufen ließen. Dadurch blieb einiges ungeahndet, was zu hitzigen Situationen führte – von harten Zweikämpfen über Hakeleien bis hin zu klaren Grenzüberschreitungen. Doch unser Team zeigte Charakter: geschlossen, kämpferisch und mental stark stellte man sich dieser Spielweise entgegen und ließ sich nicht provozieren.
Sportlich standen am Ende zwei Siege und drei Niederlagen zu Buche. Trotz der schwierigen Voraussetzungen präsentierte sich die Mannschaft phasenweise spielerisch sehr ansprechend und mutig nach vorne. Vier verschiedene Torschützen unterstreichen die mannschaftliche Geschlossenheit:
⚽ Adam Jastrebski (1)
⚽ Enno Vlekke (3)
⚽ Aries Szambelan (1)
⚽ Milo Grote (1)
Besonders bemerkenswert: Mehrere angeschlagene Spieler bissen auf die Zähne und halfen der Mannschaft zumindest für kurze Einsätze – ein starkes Zeichen für Teamgeist und Zusammenhalt.
Trainerstimme:
„Unsere Chancenverwertung war erneut ausbaufähig, ebenso die Abwehrarbeit in den ersten Spielen. Dieses Turnier war kein Geschenk für unsere Jungs. Wir hatten sehr gute Phasen, aber auch Momente, in denen uns Grenzen aufgezeigt wurden. Nach den vielen Siegen und Unentschieden der letzten Monate war dieser kleine Dämpfer mit Blick auf die Rückrunde vielleicht sogar wichtig. Wir sind stolz auf die Mannschaft – besonders auf die Jungs, die trotz Blessuren alles reingehauen haben.“
An der Seitenlinie begleiteten Robin Skerhut und Lars Mrowka das Team durch einen intensiven Turniertag.
Fazit: Kein einfacher Morgen, kein leichtes Turnier – aber eine Mannschaft, die Haltung gezeigt, Erfahrungen gesammelt und als Team weiter zusammengewachsen ist. Genau solche Tage formen eine Mannschaft für die kommenden Aufgaben. 💪⚽🔥





