Manchmal braucht es keine großen Schlagzeilen, sondern ehrliche Worte. Micha Kilian legt sein Amt als Co-Trainer beim SC Barienrode nieder – aus Gründen, die Respekt verdienen und Verständnis erfordern.

Familie, Beruf und die eigene Gesundheit stehen für Micha aktuell an erster Stelle. Besonders seine Mama braucht ihn jetzt. Der Verlust seines Vaters im vergangenen Sommer wirkt bis heute nach. In solchen Momenten zeigt sich wahre Stärke darin, Prioritäten richtig zu setzen.

Für den SC Barienrode ist dieser Schritt ein Verlust – sportlich wie menschlich. Micha war weit mehr als „nur“ Co-Trainer. Er war Ansprechpartner, Motivator, Fußballfachmann und Herzstück des Teams. Mit seiner ruhigen, ehrlichen Art hat er den Neuaufbau der Herrenmannschaft entscheidend mitgeprägt und immer das Wohl der Mannschaft im Blick gehabt.

Vorsitzender Bernhard Kruppki würdigt Michas Einsatz stellvertretend für den gesamten Verein:
Micha hat Außergewöhnliches für den SC Barienrode geleistet. Sein Engagement, seine Verlässlichkeit und seine Menschlichkeit haben Spuren hinterlassen. Dafür sind wir ihm sehr dankbar.

Und ganz wichtig:
Das ist kein endgültiger Abschied. Micha bleibt dem SC Barienrode verbunden. Wann immer es seine Zeit erlaubt, wird er vor Ort sein, am Platz, bei den Jungs, als Unterstützer und Freund. Ohne Druck, ohne Verpflichtung – aber immer willkommen.

Lieber Micha,
danke für alles, was du für den SC Barienrode gegeben hast. Für deine Zeit, deine Energie und dein Herzblut.
Die Trainerbank mag leerer sein – dein Platz im Verein bleibt.

💙🤍 Einmal SCB – immer SCB.

Von Bernhard