Fußball | Folge 7: Andreas Baran
Eigentlich hatte Andreas Baran mit dem Fußball abgeschlossen.
35 Jahre lang war er Mitglied beim VfR Ochtersum. Nach dieser langen Zeit war für ihn klar: Das Kapitel Fußball ist beendet. Stattdessen kehrte er zu seinem Heimatverein, den SF Söhre, zurück und unterstützt dort bis heute regelmäßig die Handballer bei ihren Heimspielen.
Doch wie so oft im Vereinsleben kam alles anders.
Vor rund zehn Monaten fragte ihn sein Freund Armin Fiß, ob er nicht Lust hätte, den SC Barienrode kennenzulernen. Ein bisschen Überzeugungsarbeit war schon nötig, wie Andreas heute schmunzelnd erzählt. Am Ende sagte er zu – und wurde Teil des SCB.
Dass der Verein nach vielen Jahren wieder eine Herrenmannschaft auf die Beine gestellt hatte, spielte für seine Entscheidung eine wichtige Rolle. Andreas wollte nicht nur zuschauen, sondern seinen Teil dazu beitragen, dass dieses Projekt gelingt.
Seitdem gehört er zu den Menschen, die man an Heimspieltagen fast immer antrifft – meistens hinter dem Grill.
Während die Mannschaft auf dem Platz alles gibt, sorgt Andreas dafür, dass Spieler, Zuschauer und Gäste gut versorgt werden. Und wer schon einmal am Sportplatz war, weiß: Der Grill ist weit mehr als nur ein Ort, an dem Bratwürste gewendet werden. Er ist Treffpunkt, Gesprächsecke und fester Bestandteil eines Heimspieltages.
Auch unter der Woche ist Andreas häufig auf dem Sportplatz anzutreffen. Selbst wenn gerade kein Spiel stattfindet, schaut er gerne beim Training vorbei. Der SC Barienrode ist ihm in kurzer Zeit ans Herz gewachsen.
Seine Überzeugung bringt er dabei auf einen einfachen Satz:
„Ohne ehrenamtliche Helfer kann ein Verein eigentlich nicht existieren.“
Viel mehr muss man dazu eigentlich nicht sagen.
Denn Menschen wie Andreas zeigen, dass es nie zu spät ist, sich auf etwas Neues einzulassen. Manchmal braucht es nur einen Freund, der fragt, und die Bereitschaft, Ja zu sagen.
Heute ist Andreas aus dem Vereinsleben kaum noch wegzudenken – nicht als Spieler, sondern als jemand, der mit seinem Einsatz dafür sorgt, dass sich alle am Sportplatz wohlfühlen.
Es sind nicht die Jahre, die zählen. Es sind die Menschen.
Nur der SCB. 💙🤍